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09. Juni 2009. Deutsche Parteien mit 500.000 Videoaufrufen im Online-Europawahlkampf

YouTube gegenüber Twitter & Co. massenwirksames Wahlkampfinstrument

Anlässlich der Europawahl konnte VideoCounter.com bis zum Europawahltag am 07. Juni 2009 in der Summe rd. 500.000 Aufrufe für entsprechende Videokampagnen der deutschen Parteien messen.

Die Grüne stellte mit ihrem TV-Spot "Wums", 98.920 Aufrufe, das bis dahin meistgesehene Onlinevideo einer deutschen Partei, gefolgt vom TV-Spot der SPD mit 81.106 und dem TV-Spot der CDU mit 67.641 Aufrufen.

Detaillierte Statistiken über den Erfolg der Parteien auf Videoportalen veröffentlicht die Webeffekt AG unter der URL http://www.videocounter.com/pages/webwahlen-2009.php

Hinsichtlich der Aufrufzahlen für Filmbeiträge der deutschen Parteien mit dem Schwerpunkt "Europawahl" ergibt sich zum 07. Juni 2009 folgendes Bild:

SPD: rd. 200.000
Grüne: rd. 118.000
CDU: rd. 93.000
Linke: rd. 73.000
FDP: rd. 17.000

Stand: 07. Juni 2009, gerundet



Ließ sich im US-Wahlkampf noch eine Korrelation zwischen Wahlerfolg und Popularität der Kandidaten auf interaktiven Plattformen wie YouTube & Co. herstellen, divergieren bei den deutschen Parteien die Aufrufzahlen und das Wahlergebnis bei der Europawahl, siehe SPD, deutlich: So erreichte deren stark polarisierende Videobotschaft des 1. Wahlspots mit dem animierten Finanzhai zwar eine Vielzahl an Aufrufen und entsprechende Popularität. Die Resonanz auf die in diesem Wahlspot vermittelte Botschaft kennt jedoch Zustimmung als auch Ablehnung.

Fasst man die Aufrufzahlen für die deutschen Parteien auf YouTube & Co. zusammen, lässt sich - parteiübergreifend - ein gesteigertes Interesse an den Filmbeiträgen feststellen:

März: rd. 95.000
April: rd. 230.000
Mai: rd. 700.000
Juni: bis 07.06. rd. 195.000

Stand: 07. Juni 2009, gerundet

Das Angebot an Onlinevideos der deutschen Parteien wird nicht nur um ein Vielfaches häufiger genutzt als noch zu Jahresbeginn: Die rasante Entwicklung der Aufrufzahlen zeigt gegenüber dem Engagement auf textbasierten Plattformen wie Twitter, dass Videobeiträge der Parteien auf YouTube & Co. als bislang einziges Online-Wahlkampfinstrument auch breite Wählerschichten erfolgreich adressieren.


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